über uns

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Material beeinflusst, was und wie erbaut wird und werden kann, so wie Entwürfe und deren spezifische Anforderungen beeinflussen, welches Material eingesetzt werden muss. 

Die gemeinnützige Fritz und Trude Fortmann-Stiftung für Baukultur und Materialien befasst sich mit dem Verhältnis von Baukultur und den Bedingungen ihrer Materialisierung. Wie soll unsere künftig gebaute Umwelt attribuiert und wie die ideellen Ansprüche erfüllt und materiell realisiert werden? Welche Wege sind bei den Ansprüchen an, der Forschung über und der Entwicklung von Bauten zu beschreiten? 

Die Wirkung von gesellschaftlicher Auseinandersetzung mit der umgebenden, gebauten Welt und der Physis ihrer Konkretion als Bauwerk sind thematisch in der Stiftung verankert. Der transdiszplinäre Diskurs und die integrative Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet des Bauwesens werden im Hinblick auf die Entwicklung und Stärkung baukultureller Qualitäten gefördert.

gremien

Die Bewältigung der Aufgaben der Stiftung erfordert einen hohen Sachverstand in geistes- und ingenieurwissenschaftlichen, kaufmännischen sowie ästhetischen Themen. Dies kann nur durch das Zusammenspiel mehrerer, hochwertiger und gut koordinierter Instanzen geleistet werden. Die aktuelle Gremienstruktur stellt sich daher wie folgt dar:

Die Stiftung verfügt über Kuratorium und Vorstand als Organe.

Das Kuratorium ist strategisches Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Es setzt sich aus Persönlichkeiten zusammen, die durch ihre Tätigkeit besonderes Interesse und praktischen Bezug zu den Aufgaben der Stiftung nachgewiesen haben.

Der Vorstand führt die Geschäfte der Stiftung, bereitet die Beschlüsse des Kuratoriums vor und führt diese aus und ist für die prinzipielle (Vor-) Prüfung und Durchführung der Programme und Maßnahmen verantwortlich. 

Zusätzlich steht den Organen als unabhängige, selbstständige Instanz ein nicht organschaftlicher, beratender Beirat zur Seite, dessen Mitglieder die natur-/ingenieurwissenschaftlichen und ästhetischen Belange der Stiftungsziele vertreten.   

kuratorium

prof. dr. Susanne Hauser

dr. ursula Kleefisch-jobst

prof. dr. michael mönninger

vorstand

Nicola Fortmann-Drühe

beirat

prof. dr. mike schlaich

gerhard spangenberg

Stiftungszweck 

Der Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet des Bauwesens zur Förderung von Baukultur und Materialien. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Wechselwirkung von Bauten und Materialien. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Materialien altbekannt oder neuartig sind. 

Der Begriff „Baukultur wird seitens der Stiftung – entsprechend dem Baukulturbericht 2014 / 2015 – als Arbeitsdefinition wie folgt umschrieben: 

„Baukultur“ ist ein zentrales Element der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Lebensumwelt. Baukultur ist wesentlich, um eine als lebenswert empfundene Umwelt zu schaffen. Sie hat neben sozialen, ökologischen und ökonomischen Bezügen auch eine emotionale und ästhetische Dimension. Ihre Herstellung, Aneignung und Nutzung ist ein gesellschaftlicher Prozess, der auf einer breiten Verständigung über qualitative Werte und Ziele beruht. (...)“

Die Realisierung des Stiftungszweckes erfolgt durch Förderung fremder Aktivitäten, Durchführung eigener Projekte, Förderung von Kooperationen, Meinungsaustausch und Meinungsbildung, sowie die Vergabe von Stipendien.

stiftungsziel

Das Förderungsziel ist die Entwicklung und Stärkung baukultureller Qualitäten im Kontext ihrer stofflichen Konkretisierung. Die Fragestellung ist reziprok.

WIE KOMMT DIE IDEE INS MATERIAL?

WIE WIRD DIE IDEE MATERIALISIERT?

Das heißt die Interdependenzen von Bau und Material sind Gegenstand der Forschung hinsichtlich ihrer kulturellen Bedeutung und Ausprägung.

projekte

In Deutschland und anderen Regionen, insbesondere in den zuzugsstarken Ballungszentren, muss neuer, bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Daran besteht kein Zweifel. Die Wahl der Baumaterialien spielt hierbei eine zentrale Rolle.

Die Fritz und Trude Fortmann-Stiftung näherte sich diesem Problem mit ihrer Auftaktveranstaltung „Förderung von Baukultur und Materialien“ an, welche im März 2016 in der Peter-Behrens-Halle der TU Berlin stattfand.

In den Vorträgen und Diskussionen kristallisierte sich heraus, dass ein Umdenken im Kontext von Baukultur und Materialien nötig ist, um ihren Einfluss auf die Lebensqualität und Umwelt aktueller und somit besser sichtbar zu machen. Hierbei ist die Förderung kleiner, kreativer Gruppen von großer Bedeutung. Dieser Aufgabe stellt sich die Stiftung.

Mit ihrer neuesten Ausschreibung fordert die Stiftung dazu auf, Ideenskizzen für Projekte oder Forschungsvorhaben für „kostengünstige Baustoffe und Konstruktionsweisen für den Wohnungsbau“ einzureichen.

WEITERE INFORMATIONEN ZUR AUSSCHREIBUNG

Die Masterarbeit ,,Neue Baustoffe und Trends in der Tragwerkplanung" am Institut für Bauingenieurwesen der T.U. Berlin, wurde als Pilotprojekt durch die Fritz und Trude Fortmann-Stiftung gefördert. 

Das die Geschichte des Bauen auch ein Geschichte der Werkstoffe mit oft wiederkehrenden Trends und Moden ist, wurde in einem geschichtlichen Abriss aufgezeigt und anhand verschiedenster Beispiele illustriert. 

Die Arbeit wurde im Mai 2016 abgeschlossen.

"baukultur und materialien" workshop der fritz und trude fortmann-stiftung [FTFS02]

Die Wahl von Materialien prägt architektonische Entwürfe. Sie entscheidet über konstruktive Optionen, die Ästhetik von Oberflächen wie symbolische Aussagen eines Bauwerks, sie hat Bedeutung für seine ökologischen, funktionalen und atmosphärischen Eigenschaften. 

Der erste öffentliche Workshop der Fritz und Trude Fortmann-Stiftung thematisiert die Rolle der Materialien für die Baukultur und stellt die Frage, welchen Beitrag sie zur Gestaltung einer als lebenswert empfundenen Umwelt leisten können. 

Ziel des Workshops ist es, zentrale Aspekte des Zusammenhangs von Materialien und Baukultur aufzugreifen und zur Diskussion zu stellen. Dazu gehört die Frage nach der Wirkmächtigkeit von Materialien, ihrer Ikonografie, der mit ihnen verbundenen Ökonomie und nach den Folgen der Wahl spezifischer Materialien für Entwurfsprozesse.

Die Fritz und Trude Fortmann-Stiftung lädt dazu ein, sich mit diesen Fragen in Vorträgen, Gesprächsrunden und gegebenenfalls einer Postersession zu beschäftigen.

weitere informationen zum workshop

kontakt 

geschäftsstelle

universitätsstraße 60

de-44789 bochum

fon +49 234 33 88 93 20

fax +49 234 33 88 93 21

info@fortmann-stiftung.de

www.fortmann-stiftung.de

weitere informationen für interessenten

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Fritz und Trude Fortmann-Stiftung für Baukultur und Materialien

Adresse

exzenterhaus bochum

Universitätsstraße 60

44789 Bochum

Korrespondenzanschrift

Postfach 10 11 09

44711 Bochum

Fon +49 234 33 88 93 33

Fax +49 234 33 88 93 34

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Sitz: Bochum

Die Fritz und Trude Fortmann-Stiftung für Baukultur und Materialien eine selbstständige Stiftung des privaten Rechts im Sinne von Abschnitt 1 des Stiftungsgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Bochum. Sie ist im Sinne des § 80 BGB durch die Bezirksregierung Arnsberg des Landes Nordrhein-Westfalen unter der Ordnungsnummer 21.13.02-563, anerkannt. Die Fritz und Trude Fortmann-Stiftung für Baukultur und Materialien ist eine gemeinnützige Körperschaft und als gemeinnützige Einrichtung nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer befreit. Ihre Gemeinnützigkeit ist vom Finanzamt Bochum-Mitte anerkannt.

Die Fritz und Trude Fortmann-Stiftung für Baukultur und Materialien wird gesetzlich vertreten durch:

Vorstand

Dipl.-Ing. Architektin Nicola Fortmann-Drühe

Vorsitzende des Kuratoriums

Professor Dr. Susanne Hauser

zuständige aufsichtsbehörden

Stiftungsbehörde: Bezirksregierung Arnsberg, Seibertzstraße 1, 59821 Arnsberg Obere Stiftungsbehörde: Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen, Friedrichstr. 62-80, 40217 Düsseldorf

Konzeption und technische Umsetzung

Inceptik UG, Universitätsstraße 60, 44789 Bochum

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