Ausschreibung 2020/21

MATERIAL IN FÜLLE - BEWERBUNGSFRIST VERLÄNGERT BIS 01.03.2021

Die gemeinnützige Fritz und Trude Fortmann-Stiftung für Baukultur und Materialien (Bochum/Berlin) befasst sich mit Architektur und ihrer Materialisierung. Sie fördert die Entwicklung zukunftsfähiger Baustoffe und Konstruktionsweisen sowie Forschungen zu den ökologischen, funktionalen und atmosphärischen Eigenschaften von Materialien.

Mit dieser Ausschreibung möchte die Stiftung Konzepte, Forschungen und Entwürfe unterstützen, bei denen Stoffe im Mittelpunkt stehen, die im Überfluss vorhanden sind, deren Nutzung aber bisher auf Grenzen stößt. In Zeiten von immer knapper werdenden Rohstoffen geht es nicht nur um die Minimierung des Verbrauchs, sondern auch um die Erschließung neuer oder ungenutzter Ressourcen.

Wir denken dabei an Stoffe wie

• CO2 („carbon storage“) • Trümmerbeton aus Rückbau und Abriss (Betonrecycling) • Algen • Salz • Gips  • Heuschrecken  • Plastik und Kunststofffasern • Feinsande  • Industrieschlämme

und gehen davon aus, dass diese Liste um zahlreiche Einträge verlängert werden kann.

Viele dieser Materialien gelten bislang nicht als Ressourcen, sondern werden als Abfall behandelt und auf meist umweltschädliche Weise entsorgt. Wie können diese Stoffe aufbereitet und zu neuen Materialien werden? Welche Funktionen könnten sie übernehmen? Welche ihrer Eigenschaften ließen sich nutzen? Welche Umdeutungen sind nötig, um solche Materialien nicht mehr als Müll, sondern als Rohstoff anzusehen.

Die Stiftung bittet um die Einreichung von Ideenskizzen für Projekte oder Forschungsvorhaben, die bislang als wenig oder unbrauchbar angesehene Stoffe einer Verwendung zuführen. Die Ausschrei­bung ist offen für architektonische, künstlerisch-experimentelle oder materialuntersuchende Projekte wie für kulturwissenschaftlich-theoretische oder mediale Arbeiten. 

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Ausschreibung 2018/19

Sinn für Material – Material für die Sinne

Mit ihrer Ausschreibung 2018/19 möchte die Fritz und Trude Fortmann-Stiftung Konzepte, Forschungen und Entwürfe unterstützen, bei denen die Sinnlichkeit und Präsenz von Materialien und Bauten im Mittelpunkt stehen.
 
Die Stiftung bittet um die Einreichung von Ideenskizzen für Projekte oder Forschungsvorhaben, die die Wechselwirkung zwischen Materialverwendung und Sinnlichkeit untersuchen. Es geht um den Einfluss der leiblichen Präsenz in sensorischer und atmosphärischer Hinsicht auf das Gestalten und Bauen.
 Die Ausschreibung ist offen für architektonische, künstlerisch-experimentelle oder materialuntersuchende Projekte wie für kulturwissenschaftlich-theoretische oder mediale Arbeiten.
 In einem zweistufigen Verfahren werden bis zu drei Vorhaben bestimmt, die die Stiftung mit jeweils 20.000,- (zwanzigtausend) Euro fördert.
 Einreichungsschluss ist der 15. Oktober 2018.

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Ausschreibung 2016/17 - Ergebnis

Kostengünstige Baustoffe und Konstruktionsweisen für den Wohnungsbau

Mit der Auswahl von drei spannenden Forschungsvorhaben hat die Fritz und Trude Fortmann-Stiftung für Baukultur und Materialien ihre im Sommer 2016 veröffentlichte erste Ausschreibung abgeschlossen. Gesucht waren Projektideen zum Entstehungs- und Produktionsprozess oder zur Verarbeitung bzw. konstruktiven Realisierung kostengünstiger Materialien für den Wohnungsbau. In einem zweistufigen Verfahren setzten sich drei Vorhaben mit ganz unterschiedlichen Ansätzen durch, deren Umsetzung nun von der Stiftung mit jeweils 10.000 Euro gefördert wird.

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Ausschreibung 2016/17 - Ankündigung

Kostengünstige Baustoffe und Konstruktionsweisen für den Wohnungsbau

In Deutschland und anderen Regionen, insbesondere in den zuzugsstarken Ballungszentren, muss neuer, bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Daran besteht kein Zweifel. Die Wahl der Baumaterialien spielt hierbei eine zentrale Rolle. Die Fritz und Trude Fortmann-Stiftung näherte sich diesem Problem mit ihrer Auftaktveranstaltung „Förderung von Baukultur und Materialien“ an, welche im März 2016 in der Peter-Behrens-Halle der TU Berlin stattfand. In den Vorträgen und Diskussionen kristallisierte sich heraus, dass ein Umdenken im Kontext von Baukultur und Materialien nötig ist, um ihren Einfluss auf die Lebensqualität und Umwelt aktueller und somit besser sichtbar zu machen. Hierbei ist die Förderung kleiner, kreativer Gruppen von großer Bedeutung. Dieser Aufgabe stellt sich die Stiftung.

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